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Das weiße dorf

von Teresa Dopler

Premiere 07.10.23

Regie | Alexandra Wilke
Schauspiel | Laura Masten, Markus Westphal
Trailer | Martin Demetz
Requisite | Arnold Theiner
Ton | Manuel Oberkalmsteiner aka Zolf & Saturn
Fotos | Gert Reinstadler
Fontmaster | Thomas Nägele

Die Geschichte

Manchmal werden die Menschen plötzlich 40. Sie stehen unverhofft, unverheiratet und viel zu gut angezogen, an der Reling eines sauteuren Kreuzfahrtschiffes, das irgendwo an brasilianischen oder thailändischen Ufern kreuzt. Plötzlich haben sie Zeit. Viel zu viel Zeit. Erinnern sich an damals, als sie sich geliebt und dann vergessen hatten. Verraten sich Sachen über ihre jetzigen Partner, von denen sie überzeugt sind, dass sie in ihr glückliches Leben passen, während der Müll auf der Wasseroberfläche vorbeitreibt. Das feuchte Klima drückt, man scherzt und ergeht sich in Lobreden über die gelungenen Lebensentwürfe. Was sollten sie sonst machen? Früh schon Wein trinken!

Es knistert, sie flirten und bestätigen sich gleichzeitig, dass es nichts zu bedeuten hat. Sie sind abgeklärt und können über alles lachen. Und dennoch regt sich eine gefährliche Leidenschaft in den beiden: Die Sehnsucht nach etwas, das diese glatt angelegten und angeblich perfekten Vorzeige-Leben übersteigt.

Stück und Inszenierung
In ‘Das weiße Dorf’ entwirft Teresa Dopler ein Kammerstück, welches uns über den Sinn vermeintlichen „Gelingens“ von Arbeit, Leben, Liebe und Familie nachdenken lässt. Der Frage, wie wir morgen reisen… äh pardon! … leben wollen, stellen wir uns äußerst humorvoll. Wir haben keine Angst vor Klischees! Im Gegenteil, wir freuen uns, diese beim überraschenden Wiedersehen einer verflossenen Jugendliebe auf einem Kreuzfahrtschiff durchzuspielen. Wir wollen die romantischen Bilder des Glücks in der Liebe ausloten und gnadenlos auf Schmalz und Gehalt auswringen: Und das singend!

Die Figuren
„Über diesen Emotions-Zombies im Turbokapitalismus schwebt auch die Melancholie von
Tschechow-Figuren, die spüren, dass ihnen die Kraft fehlt, aus der eigenen Lebenslüge
herauszufinden.“ Andreas Jüttner: Laudatio zum Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2019“

Trailer

Termine

  • 06.10.23 – Meran – FOS “Marie Curie” – 10:30 Uhr – Vorpremiere – Schulvorstellung
  • 08.10.23 – Meran – Villa Freischütz – 11:00 Uhr – Matinee (Im Freien, überdacht, bei jeder Witterung)
  • 14.10.23 – Tisens – Mehrzwecksaal – 20:00 Uhr – Premiere
  • 26.10.23 – Verdins – Klotznerhof – 20:00 Uhr
  • 27.10.23 – Kaltern – Kuba – 20:00 Uhr
  • 30.11.23 – Wolkenstein – Tublà da Nives – 20:00 Uhr
  • 01.03.23 – Terlan – Öffentliche Bibliothek “OTTO” – 20:00 Uhr
  • 13.03.24 – Neumarkt – Mesnerhaus – 20:00 Uhr
  • 15.03.24 – Neumarkt – Mesnerhaus – 20:00 Uhr
  • 22.03.24 – Lana – Öffentliche Bibliothek – 20:00 Uhr

Reservierungen

Für Tisens – Mehrzwecksaal
Tourismusverein Tisens/Prissian
Mo – Fr | 9 – 12 unter 0473 920 888 oder reservierung@praxenknecht.com

Für Meran – Villa Freischütz
Mo – Fr | 9 – 11 unter +39 339 432 128 oder reservierung@praxenknecht.com

Für Verdins – Klotznerhof
info@klotznerhof.com

Für Kaltern – Kuba
Keine Reservierung nötig

Für Terlan
Keine Reservierung nötig

Für Neumarkt – Mesnerhaus
https://www.ticketlotse.com/event/?id=956

Für Lana – Öffentliche Bibliothek
Keine Reservierung nötig

Eindrücke

Rezensionen

erschienen am 02.11.23.22 in “Die Neue Südtiroler Tageszeitung”