frei nach Willhelm Hauffs „Das kalte Herz“
von Alexandra Wilke
Premiere Herbst 2026
Leitung & Gewerke
Künstlerische Leitung, Text & Regie | Alexandra Wilke
Kostüme | …in Vorbereitung
Trailer | Martin Demetz
Fotos | Roland Pernter
Plakatmotiv | Jean Jeau Hack
Produktionsleitung | Markus Westphal
Besetzung
Julia Augscheller, Markus Westphal & N.N.
Die Geschichte
In Hauffs Erzählung verkauft der Köhler Peter Munk sein Herz, um reich und angesehen zu werden. Doch ohne Herz wird er kalt und grausam. Erst als er im Zorn seine Frau erschlägt, besinnt er sich und möchte den Handel rückgängig machen.
In unserer zeitgenössischen Neudeutung geht es, wie im Original, um den Tausch des Herzens gegen einen verlockenden Preis. Nur dass heute nicht mehr der Holländer-Michel, sondern eine Künstliche Intelligenz als Verhandlungspartner auftritt und unserem Jedermensch anbietet, das menschliche Herz durch ein künstliches zu ersetzen. Gefühle, Zweifel und Schwäche sollen verschwinden, Effizienz und Erfolg dafür grenzenlos wachsen.
Zunächst scheint das ein Gewinn – doch bald zeigt sich, dass mit dem Herzen auch Empathie, Bindungsfähigkeit und der Wunsch nach Nähe verloren gingen. Als die Figur realisiert, dass sie sich vor langer Zeit gegen eine Familie entschieden und ihre erste Lebenshälfte bereits hinter sich gelassen hat, flackern in ihren Träumen bizarre Bilder einer Erinnerung an etwas, das es einmal gab. Wie hieß es doch gleich? Liebe?
Die Auseinandersetzung mit der KI wird zum Kern des Spiels: Ist das Herz rückholbar, oder bleibt der Pakt mit der Maschine unwiderruflich? Mit einfachen Mitteln, wandelbaren Rollen und starken Bildern entsteht
ein mobiles Märchen für Klassenzimmer und Kleinkunstbühnen – eine Geschichte über die Frage, ob wir unser Herz – und damit unsere Menschlichkeit – in einer digitalisierten Zukunft bewahren können.
Termine
…in Vorbereitung
Eindrücke
…in Vorbereitung
















































