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Biene, Mayo und das unbekannte Land

von Alexandra Wilke

Premiere Mai 2026

Leitung & Gewerke
Künstlerische Leitung | Alexandra Wilke
Kostüme | Mirjam Hellrigl
Musik | in Vorbereitung
Trailer | Martin Demetz
Fotos | Roland Pernter & Gert Reinstadler
Plakatmotiv | Jean Jeau Hack
Produktionsleitung | Markus Westphal

Besetzung
ca. 12 Personen | in Vorbereitung

Die Geschichte

Im Bienenstock herrscht Chaos. Die Königin will nicht mehr regieren, sondern lieber Bühnenkönigin werden: Mikrofon statt Krone.
Die Arbeiterinnen streiken und träumen von Pommes mit Mayo – und Willi ist stinksauer. Das alte Lied der Bienen, das alle verband, ist verstummt. Jede Biene summt nur noch für sich. Da taucht ein Junge auf – der Enkel des Imkers. Er verbringt den Sommer in dessen Sommerquartier, beobachtet die Bienen und spürt sofort, dass etwas nicht stimmt. Mutig wagt er den Schritt ins „unbekannte Land“: die Welt der Bienen. Gemeinsam mit Willi und Biene Mayo begibt er sich auf die Suche nach dem verlorenen Lied.

Ihre Reise führt sie durch vergiftete Wiesen, eintönige Felder und süße Verlockungen bis hin zur glitzernden Bühne der Königin. Unterwegs entdecken sie: Wut kann Kraft geben, Freiheit braucht Verantwortung – und ohne gemeinsames Lied verstummt jeder Zusammenhalt.
Am Ende erklingt das verlorene Lied wieder – neu gesungen von Bienen, Menschen und Publikum.

Ein Theaterabenteuer mit Liedern, Humor und Herz für die ganze Familie – über Freundschaft, Erwachsenwerden, Verantwortung und die Frage: „Wie summen wir gemeinsam in die Zukunft?“

Zum Jubiläum

Anlässlich des 10-jährigen Bestehen unseres Theatervereins haben wir uns etwas ganz Besonderes überlegt. Das erfolgreiche Prinzip des Freilicht-Familientheaters wollen wir beibehalten und ihm durch die Mitwirkung weiterer professioneller Schauspieler noch etwas an Klasse verleihen.

Für Amateure, Semiprofis und auch für diejenigen, die ihre Fähigkeiten nach den Jahren auffrischen möchten, planen wir einen einführenden Grundlagen-Schauspielworkshop, der am Wochenende vor dem Probenstart stattfindet. Referent ist der Max-Reinhardt-Seminar-Absolvent und Grundlagenlehrer Emanuel Fellmer.

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How to date a feminist

von Samantha Ellis
Deutsch von Silke Pfeiffer

Premiere Februar/März 2026

Leitung & Gewerke
Produktionsleitung & Regie | Markus Westphal
Kostüme | Rita Kröss
Trailer | Martin Demetz
Sound Design & Plakatmotiv | Jean Jeau Hack
Fotos | Roland Pernter

Besetzung
Theresa Prey & Nathan Laimer

Die Geschichte

Kate steht auf Bad Boys, Steve ist Feminist. Er ist in einem Frauenprotestcamp aufgewachsen – zumindest an den Wochenenden – sie als behütetes Einzelkind in einem Londoner Vorort. Kates Vater findet Steve zu anders, Steves Mutter hält Kate für unemanzipiert. Dennoch verlieben sich die beiden ineinander – und landen in einer schlagfertigen Komödie mit rasanten Rollenwechseln, welche die Komplexitäten von Beziehungen und die Widersprüchlichkeiten moderner Weiblich- und Männlichkeit aufs Korn nehmen:

Wie gehen Feminismus und eine Schwäche für Mistkerle zusammen? Was sagt es über einen, wenn man das Bestehen des Partners auf Rücksichtnahme und Respekt nicht gerade erotisch findet? Und, last but not least: Kann ein Mann wirklich Feminist sein? Tatsächlich geht Kates und Steves Ehe schon auf der Hochzeitsfeier in die Brüche und es bedarf von beiden eines gewaltigen Sprungs über den eigenen Schatten, um in einem furiosen Finale doch noch ein richtiges Paar zu werden.

Das Stück ist ein Davonlaufen, ein Sich-Lösen von Prägung und Erwartungen, eigenen und fremden, ein Sich-Herausschälen aus den Körpern anderer, um endlich zu sich selbst und dadurch zueinanderzufinden.

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Frederick die Maus

Premiere Dezember 2025

Leitung & Gewerke
Regie | Alexandra Wilke
Kostüme | Rita Kröss
Fotos | Roland Pernter
Plakatmotiv | Jean Jeau Hack
Produktionsleitung & Technik | Markus Westphal

Besetzung
Julia Augscheller, Paolo Tosin & Markus Westphal

Das Märchen

Eine Familie von Feldmäusen wohnt in einer alten Steinmauer nahe einem verlassenen Bauernhof. Da es Zeit wird, arbeiten alle Feldmäuse unermüdlich, um Nüsse und Körner für den Winter zu sammeln – alle bis auf Frederick. Dieser sitzt auf einem Stein und schaut in den Himmel. Als die anderen sich wundern, ärgern und ihn schließlich darauf ansprechen, warum er nicht arbeiten würde, antwortet er, dass er sehr wohl arbeite: Er sammle nämlich Sonnenstrahlen, Farben und Wörter, um der Mäusefamilie die langen und oft grauen Winterabende zu verschönern. Als es schließlich so weit ist und die Vorräte sich dem Ende neigen, bringt Frederick mit seiner Kunst einen Funken Trost, Wärme, Überraschung, Anerkennung, Freude und Akzeptanz in die Herzen der Mäuse.

Termine

So. 30.11.25 – 15:00 Uhr – Vereinshaus Prissian – Vorpremiere

Di. 09.12.25 – 10:00 Uhr – Salieta – Kindergarten
Di. 09.12.25 – 13:00 Uhr – Salieta – Kindergarten
Mi. 10.12.25 – 10:00 Uhr – Wolkenstein – Kongresshaus
Mi. 10.12.25 – 13:30 Uhr – St. Christina – Kindergarten
Di. 16.12.25 – 10:00 Uhr – Wengen – Kindergarten

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Der Froschkönig

Freilicht-Familientheater für kleine und große Kinder ab drei Jahren

Premiere Do. 05.06.25

Leitung & Gewerke
Künstlerische Leitung | Alexandra Wilke
Kostüme | Hanna Ewerszumrode
Trailer | Martin Demetz
Fotos | Roland Pernter & Gert Reinstadler
Plakatmotiv | Jean Jeau Hack
Webseite | Thomas Nägele
Produktionsleitung | Markus Westphal

Besetzung
Theresa Prey
Nathan Laimer
Julia Gamper
Serafin Schaller
Bettina Mayrhofer
Oswald Waldner
Loren Langebner
Christian Schwarz
Karmen Kammerlander
Markus Westphal

Das Märchen

Ein familiengeführter Hotelbetrieb plant inmitten der sommerlichen Hitzewelle den Bau einer neuen Poollandschaft. Im Trubel der Vorbereitungen vergisst der Vater sogar den Geburtstag der jüngsten Tochter. Voller Tatendrang reißt die vernachlässigte, doch verwöhnte Tochter schattenspendende Bäume aus, beauftragt den Gourmetkoch mit der Zubereitung von Einhornbraten und verliert schließlich ihr Lieblingsspielzeug, die goldene Kugel, im vermüllten Brunnen.

Dort begegnet sie einem sprechenden Frosch, der hilft, ihre Sicht auf die Welt zu verändern. Gemeinsam entscheiden sie, keinen pompösen Geburtstag, sondern ein Fest für die Natur zu feiern. Ihre Familie und die Hotelgäste sind zunächst überrascht, erkennen jedoch bald, dass ein Leben im Einklang mit der Umwelt, ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Die Adaption des klassischen Märchens ist eine heitere und tiefgründige Stückentwicklung, die in Zusammenarbeit mit dem gesamten Ensemble entstanden ist. Mit vier unterhaltsamen Stationen, liebevoll gestalteten Szenen, witzigen Charakteren und mitreißenden Liedern werden die Theatergäste auf eine amüsante und doch nachdenkliche Reise hin zu Themen unserer Zeit geführt.

Trailer

Termine

Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir unsere Gäste, rechtzeitig zu reservieren.

  • Do. 05.06.25 – 17:00 – Premiere
  • Mo. 09.06.25 – 15:00
  • Mo. 09.06.25 – 17:00
  • Fr. 13.06.25 – 17:00
  • Sa. 14.06.25 – 17:00
  • So. 15.06.25 – 11:00 – Matinee
  • Mi. 18.06.25 – 18:00
  • Sa. 21.06.25 – 17:00
  • So. 22.06.25 – 11:00 – Matinee
  • Di. 24.06.25 – 18:00
  • Mi. 25.06.25 – 19:00
  • Fr. 27.06.25 – 19:00
  • Sa. 28.06.25 – 17:00
  • So. 29.06.25 – 11:00 – Matinee

Hinweise
……………………………………………………………………………………………………..
Sollten Sie keine Reservierungsbestätigung erhalten, überprüfen Sie bitte Ihren Spamordner.
……………………………………………………………………………………………………..
Unser „Theaterspaziergang“ führt Sie durch den Park – über niedriges Gras und Efeu. Denken Sie bei Regen bitte an festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung!
……………………………………………………………………………………………………..

Anreise

Am Spielort gibt es nur Parkmöglichkeiten für Menschen mit Gehschwierigkeiten. Wir bitten alle anderen, die Parkplätze in der Nähe zu nutzen.

Parkhaus Obermais – Spaziergang ca. 10 Minuten
St. Josef Parplatz – Spaziergang ca. 20 Minuten
Algunder Kellerei – Spaziergang ca. 25 Minuten

Presse

Rai Südtirol – Kompass: Szenen der Kultur (Bericht von Astrid Kofler, Kamera Helmut Lechthaler)

Fotos

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Aktuell Projekte

Es kann doch nur noch besser werden

Tragikomödie von Sibylle Berg

Premiere 27.11.24

Leitung & Gewerke
Regie | Alexandra Wilke
Kamera & Video | Martin Demetz
Plakatmotiv | Joseph Khuen & Thomas Zelger
Grafik | Markus Ladurner
Fotos | Roland Pernter
Produktionsleitung | Markus Westphal

Besetzung
Alexa Brunner
Laura Masten
Katrin Rabensteiner

Die Geschichte

Die materielle Welt hat ausgedient. Freudig haben Menschen ihre Daten an Tech-Konzerne abgegeben, sich von biometrischen Kameras überwachen lassen, elektronische Ausweise begrüßt und sogar ihre Nahrungsmittel, die klimaschonend synthetisch hergestellt wurden, im Netz gekauft. Nun erledigen Algorithmen ihre Jobs, und an den Rändern der unbewohnten Städte, wo niemand mehr die Mieten zahlen kann, blinken idyllisch Serverfarmen. 

Die Euphorie der Digital Natives ist deutlich abgeflaut, seit nicht einmal die Optimierung des eigenen Körpers, als letztem identitätsstiftendem Ort, etwas zum Wohlbefinden beiträgt, da alle ohnehin nur noch mit Chatbots verkehren. 

Es kann doch nur besser werden, lautete mal die große Hoffnung: der Motor für den Widerstand gegen die Zumutungen der Gegenwart (Kapitalismus, Kriege, Klimawandel) und den Einzug ins verheißungsvolle Metaversum. Aus Sicht der KI hingegen, die längst eigenständig denkt und handelt, erfüllt sich dieses «Besser» erst, wenn der Mensch die Erde endlich räumt, damit sie frei durchatmen kann.

Trailer

Termine

  • Mi. 27.11.24 – Klausen: Kapuzinerkeller – 20:00 Uhr
  • Fr. 29.11.24 – Wolkenstein: Tublà da Nives – 20:00 Uhr
  • Mi. 04.12.24 – Meran: Ost West Club – 20:00 Uhr
  • Fr. 04.04.25 – Lana: Öffentliche Bibliothek – 20:00 Uhr
  • Do. 15.05.25 – Goldrain: Schloss Goldrain – 20:00 Uhr
  • So. 18.05.25 – Neumarkt: Point – 21:00 Uhr
  • Mi. 28.05.25 – Brixen: Dekadenz – 20:00 Uhr
  • Sa. 31.05.25 – Bozen: Zoona Magnifiique – 21:00 Uhr

Reservierungen

Wolkenstein: Tublà da Nives
Beim Tublà da Nives unter: georg@pentagon.it oder 333 716 6471

Meran: Ost West Club
Keine Reservierung möglich

Lana: Kultur.Lana – Öffentliche Bibliothek
Keine Reservierung möglich

Goldrain: Schloss Goldrain
info@schloss-goldrain.com und 0473 742 433

Neumarkt: Point
Keine Reservierung möglich

Brixen: Dekadenz
www.dekadenz.it

Bozen: Zoona Magnifiique
Keine Reservierung möglich

Eindrücke

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Das Katzenhaus

Freilicht-Familientheater ab fünf Jahren
nach dem Kinderbuch von Samuil Marschak

Premiere 24.05.24

Leitung & Gewerke
Regie | Alexandra Wilke
Kostüme | Mirjam Hellrigl
Musik | Getraud Mair
Kamera & Video | Martin Demetz
Fotos | Roland Pernter, Karlheinz Sollbauer, Gert Reinstadler
Webseite & Fontmaster | Thomas Nägele
Malerei Plakatmotiv | Ivo Mahlknecht
Produktionsleitung | Markus Westphal

Besetzung
Fürstin Karolina Katz von Maunzstein – eine vornehme Katze
Magdalena Schwellensattl

Kater Grimm – ihr Diener
Markus Westphal

Zwei Waisenkinder – zwei kleine Kätzchen
Laura Masten & Richard Fouqueau

Herr Bockowitsch – ein alter Ziegenbock
Oswald Waldner

Frau Bockowitsch – eine alte Ziege
Bettina Mayrhofer

Die Nachbarin – das Schwein
Sabine Ladurner

Baron von Hahn – ein Cochinchina Hahn
Richard Fouqueau

Baronin Henne – seine Frau
Laura Masten

Feuerwehrleute, Zehn Ferkel, junge Hähne, Nachbars Pudel
Alle

Das Märchen

Stolz zeigt die adelige Katze Karolina von Maunzstein ihre prächtiges Herrenhaus geladenen Freunden. Doch hochmütig und hartherzig weigert sie sich, zwei arme durchfrorene Katzenwaisen bei sich aufzunehmen, die vor ihrem Tor um Essen und Obdach bitten. Ihr Knecht und Pförtner, Kater Grimm, jagt die verzweifelten Kätzchen fort. Als des Nachts der Palast abbrennt, geraten Fürstin Katz und der Kater selbst in Not. Wer ihnen wohl hilft?

Trailer

Termine

Meran – Park der Villa Freischütz – Schönblickstraße 8

  • Fr. 24.05.24 – 17:00 – Premiere
  • Sa. 25.05.24 – 17:00
  • Fr. 31.05.24 – 19:00
  • Sa. 01.06.24 – 17:00
  • So. 02.06.24 – 17:00
  • Mo. 03.06.24 – 19:00
  • Sa. 08.06.24 – 17:00 
  • Sa. 08.06.24 – 19:00 
  • So. 09.06.24 – 11:00 – Matinee 
  • So. 09.06.24 – 17:00

Da es sich in Meran um einen Spaziergang durch den Park handelt, über niederes Gras und Efeu, bitten wir unser Publikum, beim Wetter dieser Tage, an wasserfestes Schuhwerk zu denken.

Tisens – Versorgungshaus – Frankenbergweg 12/C

  • Fr. 14.06.24 – 17:00
  • Sa. 15.06.24 – 17:00 – KRANKHEITSBEDINGT ABGESAGT!!!
  • So. 16.06.24 – 11:00 – KRANKHEITSBEDINGT ABGESAGT!!!

Reservierungen

Eine Reservierung ist erforderlich. Plätze begrenzt!

Für Meran: https://www.ticketlotse.com/event/?id=1069
Aufgrund der großen Nachfrage, haben wir für die Vorstellungen in Meran jeweils 20 Zusatzplätze freigeschalten: 
https://www.ticketlotse.com/event/?id=1095

Für Tisens: https://www.ticketlotse.com/event/?id=1071

Parkplätze

An den Spielorten sind nur Parkmöglichkeiten für Menschen mit Geh-Schwierigkeiten. 
Wir bitten die Parkplätze in der Nähe zu nutzen.

Meran
Parkhaus Obermais – Spaziergang ca. 10 Minuten
St. Josef Parplatz – Spaziergang ca. 20 Minuten
Algunder Kellerei – Spaziergang ca. 25 Minuten

Tisens
Parkplatz Tisens – Spaziergang ca. 5 Minuten
Parkhaus am Rathausplatz – Spaziergang ca. 5 Minuten

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Das weiße Dorf

von Teresa Dopler

Premiere 07.10.23

Regie | Alexandra Wilke
Schauspiel | Laura Masten & Markus Westphal
Trailer | Martin Demetz
Requisite | Arnold Theiner
Ton | Manuel Oberkalmsteiner aka Zolf & Saturn
Fotos | Gert Reinstadler
Fontmaster | Thomas Nägele

Die Geschichte

Manchmal werden die Menschen plötzlich 40. Sie stehen unverhofft, unverheiratet und viel zu gut angezogen, an der Reling eines sauteuren Kreuzfahrtschiffes, das irgendwo an brasilianischen oder thailändischen Ufern kreuzt. Plötzlich haben sie Zeit. Viel zu viel Zeit. Erinnern sich an damals, als sie sich geliebt und dann vergessen hatten. Verraten sich Sachen über ihre jetzigen Partner, von denen sie überzeugt sind, dass sie in ihr glückliches Leben passen, während der Müll auf der Wasseroberfläche vorbeitreibt. Das feuchte Klima drückt, man scherzt und ergeht sich in Lobreden über die gelungenen Lebensentwürfe. Was sollten sie sonst machen? Früh schon Wein trinken!

Es knistert, sie flirten und bestätigen sich gleichzeitig, dass es nichts zu bedeuten hat. Sie sind abgeklärt und können über alles lachen. Und dennoch regt sich eine gefährliche Leidenschaft in den beiden: Die Sehnsucht nach etwas, das diese glatt angelegten und angeblich perfekten Vorzeige-Leben übersteigt.

Stück und Inszenierung
In ‚Das weiße Dorf‘ entwirft Teresa Dopler ein Kammerstück, welches uns über den Sinn vermeintlichen „Gelingens“ von Arbeit, Leben, Liebe und Familie nachdenken lässt. Der Frage, wie wir morgen reisen… äh pardon! … leben wollen, stellen wir uns äußerst humorvoll. Wir haben keine Angst vor Klischees! Im Gegenteil, wir freuen uns, diese beim überraschenden Wiedersehen einer verflossenen Jugendliebe auf einem Kreuzfahrtschiff durchzuspielen. Wir wollen die romantischen Bilder des Glücks in der Liebe ausloten und gnadenlos auf Schmalz und Gehalt auswringen: Und das singend!

Die Figuren
„Über diesen Emotions-Zombies im Turbokapitalismus schwebt auch die Melancholie von
Tschechow-Figuren, die spüren, dass ihnen die Kraft fehlt, aus der eigenen Lebenslüge
herauszufinden.“ Andreas Jüttner: Laudatio zum Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2019“

Trailer

Termine

  • 06.10.23 – Meran – FOS „Marie Curie“ – 10:30 Uhr – Vorpremiere – Schulvorstellung
  • 08.10.23 – Meran – Villa Freischütz – 11:00 Uhr – Matinee (Im Freien, überdacht, bei jeder Witterung)
  • 14.10.23 – Tisens – Mehrzwecksaal – 20:00 Uhr – Premiere
  • 26.10.23 – Verdins – Klotznerhof – 20:00 Uhr
  • 27.10.23 – Kaltern – Kuba – 20:00 Uhr
  • 30.11.23 – Wolkenstein – Tublà da Nives – 20:00 Uhr
  • 01.03.24 – Terlan – Öffentliche Bibliothek „OTTO“ – 20:00 Uhr
  • 13.03.24 – Neumarkt – Mesnerhaus – 20:00 Uhr
  • 15.03.24 – Neumarkt – Mesnerhaus – 20:00 Uhr
  • 22.03.24 – Lana – Öffentliche Bibliothek – 20:00 Uhr

Reservierungen

Für Tisens – Mehrzwecksaal
Tourismusverein Tisens/Prissian
Mo – Fr | 9 – 12 unter 0473 920 888 oder reservierung@praxenknecht.com

Für Meran – Villa Freischütz
Mo – Fr | 9 – 11 unter +39 339 432 128 oder reservierung@praxenknecht.com

Für Verdins – Klotznerhof
info@klotznerhof.com

Für Kaltern – Kuba
Keine Reservierung nötig

Für Terlan
Keine Reservierung nötig

Für Neumarkt – Mesnerhaus
https://www.ticketlotse.com/event/?id=956

Für Lana – Öffentliche Bibliothek
Keine Reservierung nötig

Eindrücke

Rezensionen

erschienen am 02.11.23.22 in “Die Neue Südtiroler Tageszeitung”

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Das Ereignis

von John Clancy

Premiere 10.12.2022

Regie | Alexandra Wilke
Schauspiel | Markus Westphal
Ton| Manuel Oberkalmsteiner
Licht | Hannes Tammerle
Malerei | Sanue
Trailer | Martin Demetz
Fotos | Roland Pernter

Die Geschichte

Das Ereignis ist ein Stück über die Welt als Bühne und die Bühne als Welt. Über Verabredung und
Konvention, Wahrheit und Lüge, Wandel und Wahl, über den sich ausbreitenden, orwellschen Nebel
einer Demenz, der jede Windung des modernen menschlichen Lebens und Geistes zu erreichen
scheint; es ist ein Stück über Gemeinschaft, über Freundschaft und das, was am Ende bleibt.

Die Zuschauer, vom Erzähler respektvoll „die Fremden“ genannt, folgen einem Mann auf
seiner Reise vom Licht in die Dunkelheit. Sie erfahren möglicherweise alles, was Sie schon
immer übers Theater wissen wollten und sich nie zu fragen trauten.

Je mehr der Mann auf der Bühne uns über die Bräuche der Theaterwelt erzählt, desto mehr
wird deutlich, dass es sich auch um unsere Gesellschaft handelt. Je tiefer er in einem
bildlichen Schwarzen Loch versinkt, um so deutlicher wird, dass auch wir von dessen
Anziehungskraft bedroht sind.

„Da draußen wird man über so etwas nicht diskutieren, aber hier, in einem abgedunkelten
Saal, bei entgleister Zeit, in Gesellschaft von Fremden, Familienangehörigen und Freunden
können wir miteinander Sprechen über diese… Leere… diese Finsternis.“

Der Mann wird zum Symbol für alle, die durch Mangel an wahrer Kommunikation und
fehlender Verbundenheit geplagt, in einer immer schneller werdenden und sich ständig
verändernden Welt, nach einem Sinn suchen.

„Und doch… “, erinnert sich der Mann und wir uns mit ihm, „… es gibt Augenblicke von
Klarheit und Ruhe mitten in dem betäubenden Chaos und man fühlt eine gewaltige,
grundlegende Kraft, gleich der unerforschlichen Kraft, mit der das Meer die Züge des
Schwimmers trägt.“

Trailer


Termine

  • 10.12.2022 – Prissian – Vereinshaus – 20:00 Uhr

Reservierungen

Beim Tourismusverein Tisens/Prissian
MO – Fr | 9 – 12 unter 0473 920 888 oder Praxenknecht@yahoo.com

Eindrücke

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Projekte

Strahlender Untergang

von Christoph Ransmayr

Premiere 24.09.2022

Regie | Alexandra Wilke
Schauspiel | Markus Westphal – Praxenknecht
Soundperformance | Manuel Oberkalmsteiner – Zolf & Saturn
Video | Martin Demetz
Malerei | Sabine Auer
Fotos | Roland Pernter

Die Geschichte

Wir schreiben das ferne Jahr 2022. Eine Gruppierung, die sich selbst „Die neue Wissenschaft“ nennt, hat in Zusammenarbeit mit den Weltregierungen den bereits in Ausführung befindlichen Plan zur organisierten Auslöschung der Menschheit entwickelt. 

Diese von den Vertretern der neuen Wissenschaft propagierte Antizipation des Unausweichlichen, die laut Projektvorschrift in vollkommener Isolation stattzufinden hat, dient dem Zweck der individuellen Selbsterkenntnis, frei von jeder Ablenkung, im und durch den Untergang. 

Deshalb werden im Gebiet der Sahara gigantische Terrarien angelegt. Geometrische Ebenen aus Steinen und Sand, durch vier Meter hohe Aluminiumwände von der restlichen Wüste abgeschlossen. Frei von Tieren, Wasser und Bewuchs: 
„Das leere Bild der Zukunft.“

Auf jahrmarktähnlichen Veranstaltungen, werben die Stimmführer der neuen Wissenschaft um Freiwillige, Lebensmüde, ganz gewöhnliche Menschen, die zum Wunschdatum mittels eines Hubschraubers im Zentrum des Terrariums ausgesetzt, bei 50° Celsius und 10% Luftfeuchtigkeit, ohne Bedauern und Zögern, ihrem raschen Untergang entgegenwandeln. Und die Städte leeren sich merklich…

Eine makaber-humoristische Theater-Performance mit elektronischer Klanguntermalung und ein Muss für alle Ransmayr Fans.

Trailer

Termine

  • 24.09.22 – Lana – Kunsthalle West – 20.00 Uhr
  • 29.09.22 – Verdins – Atelier Auer – 20:00 Uhr
  • 30.09.22 – Prissian – Bürgersaal – 20:00 Uhr
  • 09.11.22 – Meran – Kunst Meran Merano Arte – 20:00 Uhr
  • 10.11.22 – Bozen – Captain Kehl’s – 20:00 Uhr
  • 19.11.22 – Neumarkt – HOSPIZ LIVE at Kulturzentrum Point – 20:00 Uhr

Reservierungen


Für Meran – Kunst Meran Merano Arte : keine Reservierung möglich
Für Bozen – Captain Kehl’s – unter: untergang@mailbox.org
Für Neumarkt – HOSPIZ LIVE at Kulturzentrum Point: keine Reservierung möglich

Eindrücke

Rezensionen

von Reinhold Giovanett; erschienen am 24.09.22 auf Salto.bz
https://www.salto.bz/de/article/23092022/ueber-den-untergang

erschienen am 28.09.22 in „Die Neue Südtiroler Tageszeitung“

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Projekte

Der Kontrabass

von Patrick Süskind

Premiere 03.08.2021

Regie & Bühne | Alexandra Wilke
Kostüm & Requisite | Nora Veneri
Schauspiel | Markus Westphal – Praxenknecht
Malerei | Sabine Auer
Fotos | Roland Pernter

Die Geschichte

Ein Mann Ende Dreißig, Kontrabassist, hoch gebildet, schwer betrunken, erzählt aus seinem Leben und das ist lustig! Seine anfänglichen Lobreden auf den Kontrabass werden immer widersprüchlicher und schlagen schließlich ins Gegenteil um: Der Kontrabassist entpuppt sich als verbitterter, einsamer, introvertierter, nur mäßig begabter Künstler, der sein Instrument, seinen Beruf und seine protegierten erfolgreichen Kollegen, aus tiefster Seele verabscheut. Mit reichlich Bier versucht er gegen seinen angeblichen Feuchtigkeitsverlust und Orchesterfrust anzukämpfen. Seine einzigen positiven Gefühle fokussiert er, geradezu manisch, auf die junge Sopranistin Sarah. Sie jedoch bemerkt ihn nicht. Vielleicht könnte sich das heute Abend ändern: Während er sich für den bevorstehenden Auftritt umzieht, fragt er sich, was wohl geschähe, wenn er dieses Mal, unmittelbar vorm Einsatz des Orchesters, ihren Namen laut in den Saal hineinriefe…

Trailer

Ausschnitt

Termine

  • 03.08.21 – Prissian – Pavillon – 21:00 Uhr
  • 04.08.21 – Prissian – Pavillon – 21:00 Uhr
  • 06.08.21 – Prissian – Pavillon – 21:00 Uhr
  • 07.08.21 – Prissian – Pavillon – 21:00 Uhr
  • 08.08.21 – Prissian – Pavillon – 21:00 Uhr
  • 09.08.21 – Prissian – Pavillon – 21:00 Uhr
  • 11.08.21 – Verdins – Atelier Auer – 21:00 Uhr
  • 12.08.21 – Meran – Ost West Country Club – 20:30 Uhr
  • 06.11.21 – Verdins – Atelier Auer – 20:00 Uhr
  • 24.11.21 – Meran – Kunst Meran | Merano Arte – 20:00 Uhr
  • 03.12.21 – Algund – Dachtheater im Thalguterhaus – 20:00 Uhr
  • 29.01.21 – St. Ulrich – Circolo – 20:00 Uhr

Reservierungen

Kartenreservierung gemäß Coronabestimmungen unbedingt erforderlich.

Einlass nur mit Greenpass

Für Algund unter: Whatsapp +49 1573 180 9459 oder markus.westphal@rocketmail.com
Für St. Ulrich unter: +39 377 593 6350
Für Meran unter: http://www.ostwest.it

Presse

ORF – Südtirol Heute

Radio Sonnenschein

Dolomiten

Rezension – Die Neue Südtiroler Tageszeitung

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Projekte

Das lasterhafte Leben und die Balladen des François Villon

Lesung aus dem Buch von Paul Zech

Premiere 21.04.2018

Regie | Alexandra Wilke
Erzähler | Markus Westphal – Praxenkecht
Gitarre | Raphael Gamper

Die Geschichte

Ein atmosphärischer Abend voller Poesie, Erinnerungen an wilde Jahre, schöne Frauen, stets
gefüllte Gläser und einer ordentlichen Portion Wahrheit und Dreck.

Praxenknecht liest aus dem Leben des François de Montcorbier, dem Sohn eines Folterknechtes,
benannt nach dem Hügel, auf dem die Henker hausten, besser bekannt als:
Meister François Villon, des Volkes liebster Dichter.

Die Erzählung berichtet aus seiner Kindheit, der Zeit des Studiums, dem Bruch mit den Bürgern,
dem Leben auf der Landstraße und die den Wäldern, von Raubzügen, an denen er sich als
Angehöriger der Muschelbrüder, einer Untergrundorganisation, bestehend aus Dieben, Vagabunden, Fälschern, Betrügern und Mördern beteiligt hat und von den Nachstellungen und dem Doppelleben der Schein-Heiligkeiten, die bei Tag ihre Zeremonien abhalten und sich bei Nacht, in den selben Hurenhäusern und Spelunken wie er und seine Verbrecherkollegen aufhalten. Geschmückt wird die Erzählung durch seine Gedichte

Mittels der sprachgewaltigen und leidenschaftlichen Übersetzung, aus dem Französischen, des
expressionistischen Dichters Paul Zech, entführen wir unser Publikum auf eine mittelalterliche
Reise, durch die stets aktuellen Themen: Liebe, Hoffnung, Enttäuschung, Hass, Tod und Rettung –
zu hübschen Mädchen, köstlichem Rebensaft, in die dunkelsten Verbrecherspelunken des Landes, in prächtige Bibliotheken, auf üppige Weingüter, in die Arme von Huren und Freunden, in die Säle
von Bischöfen, Königen und anderen Narren, hinab in die Kerkerzelle und aufs Schafott…
…oder werden die gnädigen Herren ihren geliebten, rebellischen Narren, der doch nur die Wahrheit spricht, noch einmal vor den Schergen seiner Widersacher erretten?

Termine

  • 21.04.2018 – Lana Gourmetladele – 18:00 Uhr
  • 28.04.2018 – Lana Gourmetladele – 18:00 Uhr

Presse

Beitrag im SDF Kultur

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Viel guat essen

von Sibylle Berg

Premiere 13.01.2017

Regie, Bühne & Ausstattung | Alexandra Wilke
Schauspiel | Markus Westphal – Praxenknecht

Unser Held, ein moderner Hiob, ist so geworden wie er nie sein wollte, wie sein Vater. Seine Frau hat ihn verlassen, er verlor seine Arbeit, die Beziehung zu seinem schwulen, Ballett tanzenden Sohn ist eine quälende Enttäuschung, die Wohnung wurde ihm gekündigt und zu allem Überfluss werden dort, wo er friedlich seinen Lebensabend verbringen wollte, in Kürze Asylanten einziehen. Die Selben, wie er meint, die ihn auf offener Straße verprügelt haben und an die er als kleiner Junge seine Mutter verloren hat, die samt den Familienersparnissen mit einem Nigerianer durchgebrannt ist und jetzt vermutlich in einer Hippie-Kommune lebt und Sozialhilfe kassiert.

Seine Nerven liegen blank. Homo-Ehe, Migration, Bio-Gemüse, Euro-Krise, Feminismus, Allahu Akbar, und der BMW X8 des Nachbarn. Hier die Mahnungen der politisch Korrekten, dort der Widerspruch der Reaktion und das ganze andere, ihn in den Wahnsinn treibende Gelärm einer Welt, in der er nicht mehr leben will.

In diesem Status Quo monologisiert der Mann ohne Namen, während er aus feinsten Zutaten ein mehrgängiges Menü kocht, in der Hoffnung, dass seine Familie wieder zurückkommt, dass er sein Leben wieder zurückbekommt und mit der brennenden Frage im Herzen und auf den Lippen, die in Europe’s „The Final Countdown“ schallend und mit Echo ertönt:

„Will things ever be the same again?!“ – „Werds irgendwenn wieder so sein wia friaher?!“

Trailer

Termine

  • 13.01.17 – Prissian – Bürgersaal – 20:00 Uhr
  • 14.01.17 – Prissian – Bürgersaal – 20:00 Uhr
  • 15.01.17 – Lana – Restaurant Traube – 19:00 Uhr
  • 21.01.17 – Tisens – Mehrzwecksaal – 20:00 Uhr
  • 22.01.17 – St. Michael – Lanserhaus – 20:00 Uhr
  • 27.01.17 – Nals – Hotel Wilma – 20:00 Uhr
  • 29.01.17 – Lana – Restaurant Traube – 19:00 Uhr
  • 03.02.17 – St. Michael – Lanserhaus – 20:00 Uhr
  • 02.03.17 – Meran – OstWestClub – 20:00 Uhr
  • 04.03.17 – Algund – Thalguterhaus – 20:00 Uhr
  • 10.03.17 – Naturns – Juze – 20:00 Uhr
  • 29.04.17 – Tramin – Pfarrsaal – 20:30 Uhr
  • 02.05.17 – Kaltern – Kuba – 20:00 Uhr
  • 06.05.17 – Kaltern – Kuba – 20:00 Uhr
  • 22.07.17 – Gummer – Dorfplatz – 20:30 Uhr
  • 28.07.17 – Neustift – Restaurant Brückenwirt – 20:30 Uhr
  • 19.08.17 – Lana – Außerpfefferlehenhof – 20:00 Uhr
  • 15.09.17 – Taufers im Münstertal – Schulturnhalle – 20:00 Uhr
  • 06.10.17 – Neumarkt – Mesnerhaus – 20:00 Uhr
  • 13.10.17 – Bozen – Batzenhäusl – 20:30 Uhr
  • 20.10.17 – Ridnaun – Vereinshaus – 20:00 Uhr
  • 04.11.17 – Weißenbach – Vereinshaus – 20:00 Uhr
  • 24.11.17 – 20:00 Uhr – Wolkenstein – Tublà da Nives – 20:00 Uhr

Presse

Rezension

https://archive.ostwest.it/von-einem-musikalischen-tausendsassa-und-noch-nie-dagewesenen-radikalen-suedtiroler-theatermachern-east-wests-week-review-28